Donnerstag, 19. Oktober 2017

Chronik

1893 - 1900 (Gründung bis Jahrhundertwende)

Das Gründungsjahr der Freiwilligen Feuerwehr Probstdorf ist mit 1893 eindeutig belegt (Vereinsgründung: 29.08.1893, Konstituierung am 01.10.1893). So schreibt der damalige Pfarrer in der Pfarrchronik: „Im Sommer dieses Jahres (1893) wurde über Anregung des Herrn Bezirkshauptmannes von Groß-Enzersdorf, Baron Glanz, eine freiwillige Feuerwehr gegründet. Das Gründungsfest wurde durch einen Festgottesdienst und abends durch eine Tanzunterhaltung begangen und zwar am 1. Oktober 1893. Abends 10 Uhr an demselben Tage war im Hause des Wirtschaftsbesitzers Leopold Niedermayer ein Feuer. Es brannten zwei Strohtristen nieder. Durch die zahlreich anwesenden Feuerwehrmänner wurde der Brand trotz eines heftigen Windes lokalisiert.“ Der damalige Oberlehrer an der Probstdorfer Schule, Niedermayer, hat viel zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Probstdorf beigetragen, wie aus einer Notiz in der Schulchronik hervorgeht.


Gründerfoto FF Probstdorf - 1893

Bürgermeister war Herr Josef Christ, zum ersten Hauptmann der Freiwilligen Feuerwehr Probstdorf wurde Herr Josef Reiter gewählt. Wie wichtig die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Probstdorf war, zeigt schon eine Eintragung in der Pfarrchronik aus 1896, also nach drei Jahren Bestand der freiwilligen Feuerwehr. Es heißt dort nämlich: „Im Jahre 1896 brannte es bis zum heutigen Tage (= 24. März) bereits zweimal. Das erste Feuer ging in der Scheune Nr. 18 auf, um 6 Uhr früh. Die Scheune und Stallungen und Schupfe von Nr. 17 ... (vermutlich: brannten nieder).

Das zweite Feuer ging in der gemauerten mit Ziegel gedeckten Scheune von Nr. 34 auf, blieb aber auf dieses Objekt beschränkt, doch verbrannten zwei Wagerl, 1 Dreschmaschine, das Tischlerwerkholz und Kleinigkeiten. Die Entstehungsursache der zwei Brände ist unbekannt.“ Etwas präziser ist da schon die Schulchronik, die zu berichten weiß, dass es am 24. Februar 1896 das erste Mal brannte und dabei das Haus Nr. 18 sowie die Stallungen der Häuser 15 und 16 betroffen waren. Zum zweiten Brand dieses Jahres am 24. März im Haus Nr. 34 berichtet die Schulchronik, dass „ein 12-jähriger Schüler als Brandstifter ausgeforscht wurde“. Zwei Jahre später, 1898, kurz vor Weihnachten – am 12. Dezember – brannte es wieder, diesmal in den Häusern Nr. 33 und 34. Durch rasches Eingreifen der freiwilligen Feuerwehr konnte größerer Schaden verhindert werden. Im Gegensatz zu den Bränden 1896 ist hier die Pfarrchronik etwas genauer in den Aufzeichnungen, da sie von zwei Bränden 1898 berichtet, der erste Ende August, der zweite eben im Dezember. „Lapidar“, vermerkt der Pfarrer, „dass beide Feuer gelegt wurden!“. Großeinsatz für die erste junge freiwillige Feuerwehr gab es dann 1899! Dazu die Pfarrchronik: „Am 23. März war hier in Probstdorf großes Feuer. Es brach um ½ 4 Uhr morgens aus und zerstörte infolge eines herrschenden Windes überaus rasch die Scheunen, Stallungen, Stroh- und Holzvorräte, Hausgeräte und selbst mehrere Haustiere bei den Wirtschaftsbesitzern Nr. 35-40. Auch dieses Feuer ist durch Verbrecherhand gelegt worden.

Ergänzt wird diese Schreckensmeldung durch die Schulchronik, die notiert, dass „im Hause des Michael Schreiner, Nr. 36, das Feuer ausbrach und neben den Häusern 35, 36, 38, 39, 40 noch die Eisgrube im Hause Nr. 37, die Stallgebäudesuche 38 und 39 sowie zahlreiche Geräte verbrannten. Durch eiserne Fensterläden wurde ein Übergreifen beziehungsweise ein Schulbrand (Küche und oberes Lehrerzimmer) verhindert. Der Schaden betrug 12.000 Gulden“. Über die damalige Ausrüstung der freiwilligen Feuerwehr ist nur bekannt, dass sie eine „Omnia-Pumpe“ auf einem zweirädrigen Karren zur Verfügung hatte. Die Pumpe musste mit der Hand betrieben werden. Die Alarmierung der Männer der freiwilligen Feuerwehr erfolgte durch mündliche Übermittlung. Ein oder zwei Hornisten waren für die Alarmierung verantwortlich. Zu kurz war es offensichtlich her und technisch noch nicht möglich, die Alarmierung per Telefon durchzuführen. Das Telefon kam zwar 1893 – gegen den Widerstand einiger Telefongegner – durch Bürgermeister Christ nach Probstdorf, doch ist anzunehmen, dass die Ausstattung mit Telefonen damals noch eine „exklusive“ Angelegenheit war! In diesen ersten Zeitabschnitt der Freiwilligen Feuerwehr Probstdorf fällt noch die Bewilligung der Post im Jahre 1896, die 1897 im Hause 62 eröffnet wurde.

 

1900 - 1914 (Jahrhundertwende bis zum Ersten Weltkrieg)

Im Jahr 1900 ist in der Schulchronik ein Scheunenbrand bei Johann Schiller vermerkt, wobei Fruchtvorräte verbrannten. In diesen Zeitabschnitt fällt eine Verbesserung der Ausrüstung der Freiwilligen Feuerwehr: Es wurde eine bespannte Spritze mit Pferdezug gekauft. Es handelte sich um eine Rosenbauer-Spritze. Diese Spritze verfügte über zwei Windkessel und Kolbenventile, sodass mit ihr bereits angesaugt werden konnte. Die Bespannung für die Spritze mussten die Bauern abwechselnd stellen.


Übergabe Rosenbauer Spritze - 1903

Über zwei Brände aus dieser Zeit finden sich in der Pfarrchronik Aufzeichnungen. „1907: Am 6. Juni brach im Hause Nr. 12 Feuer aus und zwar gerade um die Mittags - zeit, wo schon alle Hausbewohner bis auf die alte Großmutter schon auf das Feld zur Arbeit gegangen waren. Zum Glück wurde der Brand bald unterdrückt, da nur wenig brennbares Material am Platz war. Schon am halben Tag stellte sich heraus, dass das Feuer gelegt und die Brandstifterin ein im gleichen Hause bedienstetes Mädchen im Alter von ca. 22 Jahren war. Der Eigentümer des Hauses Nr. 12 namens Leopold Rosar verwehrte nämlich dem Liebhaber dieses seines Dienstmädchens jede Zusammenkunft in seinem Hause und verwies ihm das Betreten seiner Schwelle ganz ernsthaft. Dafür nahm er Rache und beredete seine Geliebte zur Brandlegung. Die Unglückliche wurde zu vier Jahren schweren Kerkers verurteilt.“ Ähnlich tiefe Einblicke in die sozialen Verhältnisse dieser Zeit sowie Mutmaßungen über Zusammenhänge mit 1906 gibt die Eintragung aus dem Jahr 1910: „Am 4. November des Jahres 1910 brach gegen 11 Uhr nachts im Haus Nr. 5 ein Feuer aus, welches die ganze Scheune und den rückwärtigen Trakt des Wohngebäudes ganz einäscherte und die Scheune des Nachbars zum Teile vernichtete; ohne Zweifel ist der Brand von einem arbeitsscheuen Individuum gelegt worden aus Rache für Zurechtweisung, die es von dem Besitzer des Hauses Nr. 5 erhalten hat. Nach der allgemeinen Meinung dürfte der Brand - leger identisch mit dem Veranlasser der Brandlegung im Jahre 1906 sein.“ Über diesen erwähnten Brand 1906 gibt es allerdings keine Notiz in der Pfarrchronik.

1909 spendete Herr Franz Rieger (Nr. 35) der Freiwilligen Feuerwehr eine Fahne. Der Anlass war wahrscheinlich, dass die Feuerwehr bei Bränden, die sich 10 Jahre davor auf und um seinen Hof im Dezember 1898 und im März 1899 ereigneten, erfolgreiche Hilfe leistete.

 

1918 - 1945 (Zwischenkriegszeit und Zweiter Weltkrieg)

Nach dem Ersten Weltkrieg nahmen dann die Brände deutlich ab. Dies ist sicherlich auf die zunehmende massive Bauweise bei Gebäuden und neuen Baustoffen zurückzuführen. Die Brandbekämpfung war auch ab dieser Zeit schon etwas schlagkräftiger, da Ende der zwanziger Jahre das erste Feuerwehrauto angeschafft wurde! Das Auto hatte ein offenes Verdeck und war mit einer Vorbaupumpe ausgerüstet. Der erste Fahrer dieses Autos war Herr Irza. In der Pfarrchronik findet sich aus diesem Zeitraum nur eine kurze Eintragung, in der festgestellt wird: „Nur eines konnte ich leider immer noch nicht erreichen, dass nämlich die Feuerwehr während des Hochamtes Aufstellung in der Kirche nimmt.“ Während des Zweiten Weltkrieges – im Jahre 1940 – wurden generell alle Feuerwehren aufgelöst und der Feuerwehrschutzpolizei und der Gemeindeverwaltung unterstellt. Der damalige Leiter war Herr Leopold Babitsch.


Otto Mörth - 30er Jahre

 

1945 - 1983 (Nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die Moderne)

Nach dem Krieg begann 1945 die mühsame Arbeit des Wiederaufbaues, auch der Wiedererrichtung der Freiwilligen Feuerwehr. Herr Josef Selitsch wurde 1945 zum Kommandant gewählt. Er stand damals „vor dem Nichts“, wie er in einer Aufzeichnung aus dieser Zeit schreibt (infolge der Wirren des Krieges verschwanden auch viele Unterlagen über die freiwillige Feuerwehr, sodass man auf mündliche Überlieferung und Erinnerungen damaliger aktiver Feuerwehrmänner an - gewiesen war). Viele Ausrüstungsgegenstände der freiwilligen Feuerwehr gingen im Krieg verloren. So mussten nach und nach die notwendigen Geräte und Ausrüstungsgegenstände für die freiwillige Feuerwehr angeschafft werden. Ebenfalls noch 1945 bekam die freiwillige Feuerwehr von der Gemeinde Wien, zu der ja Probstdorf so wie viele „Randgemeinden“ seit 1938 gehörten und bis 1954 blieben, fünf Stück Sauger und 300 Meter B-Schläuche.

1946 wurde eine Naturaliensammlung (Weizen) durchgeführt, weiters wurde Theater gespielt und Autobus-Ausflüge wurden veranstaltet. Aus dem Erlös all dieser Maßnahmen konnte dann ein Feuerwehrauto, Type Canada-Ford, angekauft werden. Diese Investition hob natürlich entscheidend die Schlagkraft der Freiwilligen Feuerwehr Probstdorf!


Feuerwehrauto Ford Canada - 1946

1948 beteiligte sich die freiwillige Feuerwehr mit einer Spende von 800 Schilling an der Kirchenglockenanschaffung. Damals wurden auch 20 Uni - formen und 14 Helme angeschafft, weiters errichtete man den Schlauchturm und machte zwei Bilder von der gesamten Feuerwehr Probstdorf, wie Kommandant Selitsch in seinen Aufzeichnungen vermerkte. In der Zeit der Zugehörigkeit von Probstdorf zur Gemeinde Wien erhielt die freiwillige Feuerwehr Benzin. Des Weiteren konnten angeschafft werden: 22 Mäntel, 22 Hosen für die Mannschaft; an Ausrüstung eine Vorbaupumpe, eine Handlampe, ein Ladegerät für das Auto. An Subventionen erhielt die freiwillige Feuerwehr 4.000 Schilling. In der Zeit unter Kommandant Selitsch wurde noch die elektrische Sirene bestellt, die dann im Dezember 1954 auf dem Zeughausdach montiert wurde. Im Jahre 1955 wurde die Feuerwehrfahne restauriert und geweiht. Die Fahnenpatin war Frau Margarita Pfeifer. Den Erfordernissen der Zeit angepasst wurde damals eine Versicherung abgeschlossen sowie die „Sterbekassa“ der freiwilligen Feuerwehr begonnen. Die schon erwähnte Vorbaupumpe, die erste der Freiwilligen Feuerwehr Probstdorf, wurde am 31. Jänner 1956 aufgebaut. Diese Investition war durch kräftige Mithilfe der bereits selbstständigen Gemeinde Probstdorf möglich gewesen, der Firma Rosenbauer wurden 10.000 Schilling Anzahlung seitens der Gemeinde geleistet. Anfang Februar 1956 kaufte die freiwillige Feuerwehr eine neue Tragkraftspritze, da die alte DKW-Spritze nicht mehr den Erfordernissen entsprach. Die Gemeinde half wieder finanziell mit, ebenso bei der Anschaffung des lang ersehnten neuen Feuerwehrautos im Jahre 1969.


FF Probstdorf - 1951

Zu oft hatte das alte Auto die freiwillige Feuerwehr im Stich gelassen, die Neuanschaffung war mehr als notwendig geworden! Auch die alte Vorbaupumpe versagte zunehmend den Dienst und so ließ die freiwillige Feuerwehr 1976 eine neue Vorbaupumpe aufbauen. Weitere Verbesserungen der Ausrüstung an gesichts neuer technischer Entwicklungen erfolgten durch die Anschaffung von Funkgeräten mit 4-m-Band im Jahr 1979, 1983 wird ein neues Funkgerät mit 2-m- Band gemäß der generellen Ausrüstung der Freiwilligen Feuerwehr in Niederösterreich in Dienst genommen. Auf Initiative von Herrn Franz Irza (förderndes Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Probstdorf) wurde die Feuerwehrfahne dank der Unterstützung der Bevölkerung gründlich renoviert und 1982 geweiht

Ein langersehnter Traum wurde im Jahre 1972 Wirklichkeit: Eine Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Probstdorf trat erstmals bei Landeswettkämpfen an und errang das Silberne Leistungsabzeichen!

Dies war auch das Ergebnis intensiver Übungen sowie einer gediegenen Ausbildung der Mannschaft, der sich die einzelnen Männer der freiwilligen Feuerwehr ab den Fünfzigerjahren fortwährend unterzogen!

Grundkurse sind heute Voraussetzung für jeden Feuerwehrmann, viele weitere Spezialkurse wurden von etlichen Männern der freiwilligen Feuerwehr absolviert, sodass mit Fug und Recht von einem beachtlichen Ausbildungsniveau der Freiwilligen Feuerwehr Probstdorf gesprochen werden darf.


Wettkampfgruppe - 1972

 

1983 - 2003 (Innovationen - Events - Einsätze)

Technische Innovationen und Investitionen

Diese kennzeichnen die letzten 20 Jahre, so vor allem die Anschaffung von zwei Fahrzeugen: Das neue Tanklöschfahrzeug (1000 Liter) und ein Kleinlöschfahrzeug, günstig erworben in der Steiermark. Damit kann den Erwartungen an eine moderne, technisch gerüstete Feuerwehr entsprochen werden. Eine weitere praktische Anschaffung, kräftig unterstützt vom GVU, stellt das Geschirrmobil dar, das sich bei vielen Veranstaltungen bewährt hat. Weiters wurden ausreichend Tischgarnituren für Veranstaltungen angekauft. Das Feuerwehrhaus selbst wurde in drei Etappen erweitert und gestaltet: einmal um die ehemalige Gemeindekanzlei und dann noch um das ehemalige „Milch- und Gefrierhaus“. Im dritten Schritt wurde die Heizung eingebaut, Fenster erneuert und die Fassade im Zuge der Adaptierung des Gemeindehauses für das KULTURFORUM im Jahr 1996 künstlerisch gestaltet. Die Feuerwehr ist ja seit Bestehen des KULTURFORUMS PROBSTDORF aktives Mitglied und tatkräftiger Unterstützer des kulturellen Dachvereines in Probstdorf. Zuletzt wurde 2002 eine neue Sirene am Feuerwehrhaus montiert.


Fahrzeugweihe TLF - Mai 1986

Veranstaltungen und Events

Zum Teil ermöglicht wurden diese Anschaffungen und Modernisierungen – neben der Finanzierung seitens der Gemeinde und den vielen Spenden auch durch Veranstaltungen, von denen besonders die Trecker-Treck-Events hervorzuheben sind: Erstmals in Österreich wurde von der OTTO (Österr. Trecker-Treck-Organisation) dieses „Traktor-Kräftemessen“ veranstaltet und gastronomisch sowie sicherheitstechnisch von der Probstdorfer Wehr betreut. Es konnten an den insgesamt sechs Veranstaltungen von 1983 bis 1988 viele tau sende Zuschauer begrüßt und auch perfekt verpflegt werden! Besonders die beiden ersten Veranstaltungen mit den PS-schweren Monstern aus Österreich, Deutschland und Holland, angetrieben von verschiedensten Motoren bis hin zur Hubschrauberturbine – und auch Standardtraktoren, die es bis zur österreichischen Meisterschaft brachten, zogen tausende Schau lustige aus ganz Österreich nach Probstdorf. Diese gewaltige logistische Leistung hat die Probstdorfer Feuerwehr weit über unseren Ort hinaus bekannt gemacht. Bis zu 100 Personen waren etwa 2.000 Stunden je Veranstaltung im Einsatz, um Werbung, Sicherheit und optimale Verpflegung zu gewährleisten. Auch Politiker haben sich beim „Trecker- Treck“ in Probstdorf sehen lassen und 1988 wurde es mit dem „1. Marchfelder Bauerntag“ kombiniert veranstaltet.


Trecker-Treck in Probstdorf

Die Einsätze der Feuerwehr …

haben sich stark gewandelt und vom „Retten-Bergen-Löschen“, besonders Feuer - löschen, hin zu Technischen Einsätzen und Hilfe bei Verkehrsunfällen verlagert. Als besondere Beispiele können genannt werden:

  • Flugzeugabsturz im Jänner 1991 nahe bei der Au
  • Mithilfe bei der Neuaufsetzung des renovierten Turmkreuzes der Pfarrkirche Probstdorf
  • Hochwassereinsatz 2002 sowohl im Tullnerfeld als auch in Schönau/Donau.
  • Als Spende aus dem Feuerwehrfest wurden 8.600 Euro an zwei betroffene Familien im Tullnerfeld übergeben.
  • mehrere Reinigungen der Schwemme.

Dazu kommt weitere – zum Teil selbstverständliche – spezielle Mithilfe bei Veranstaltungen wie:

  • 975-Jahr-Feier der Pfarre (Festzelt und Bewirtung)
  • Flohmarkt-Dienst in Groß Enzersdorf jeden Sonntag seit 1996/97 (Parkplatz, Sicherheit, Kassieren, Lärmkontrolle ...)
  • Maibaumaufstellen und -umlegen – ein „kleines Dorffest“ in bewährter Kooperation mit dem Sportverein.

Schauübungen und Demonstrationen von Gerätschaften, praktische Übungen mit der Bevölkerung gab es bei der 100-Jahr- Feier 1993 mit einer Festmesse durch Landeskurat Höfinger sowie beim Feuerwehrtag: Drehleiter, Feuerlöscherübung, Rot-Kreuz-Zusammenarbeit, Notarzt-Hubschrauber-Vorführung, historisch-nostalgische Dampfspritze etc. Übrigens: Seit 1989 finden fast alle Events der Feuerwehr in der Halle von Thomas Blatt in Probstdorf statt! Nicht zu vergessen ist die jährliche „Florianimesse“ der Feuerwehren der Pfarre, welche immer eigenständig vorbereitet und gestaltet wird – und das seit Jahren! Zu guter Letzt: Seit 1983 erkennt man Feuerwehrschriften am einheitlichen Logo, entworfen von Hubert Terp und Walter Slavik.


Atemschutzübung - 1998


Kellerbrand Gasthaus Schönau - 1991


FF Übung - 2002

 

2004 - 2012

2004

Die in die Jahre gekommenen Pressluftatmer werden gegen neue ausgetauscht.

2006

Die erste Probstdorfer Zillenbesatzung (LM Alfred Michna und FM Patrick Michna) erlangen das Wasserdienstleistungsabzeichen.

2007

Zum ersten Mal nehmen Mitglieder am Funkleistungsabzeichen teil (LM Florian Pfiel und V Sascha Teutsch).

2009

Das Bezirksfeuerwehrkommando stationiert eine Wärmebildkamera der Marke MSA Auer für den Abschnitt Groß-Enzersdorf in Probstdorf.


Wärmebildkamera MSA

Der Fuhrpark der Feuerwehr wird mit einem Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) verstärkt.

Um alle Fahrzeuge unterbringen zu können, wird ein Carport neben der alten Volksschule errichtet.

2010

Mitglieder der Feuerwehr legen erstmals die Ausbildungsprüfung Löscheinsatz in Bronze ab.

2011

Die alte Tragkraftspritze aus dem Jahr 1981 wird durch eine moderne Rosenbauer FOX III mit Hilfe der Gemeinde Groß-Enzersdorf ersetzt.

Der Niederösterreichische Landesfeuerwehrverband führt den Digitalfunk ein. Auch in Probstdorf werden die ersten Geräte angeschafft.

Nach einem Beschluss des Kommandos werden in Probstdorf Frauen in die Feuerwehr aufgenommen.
Barbara Pelikan ist die erste Frau bei unserer Wehr.

2012

Eine Gruppe der Feuerwehr Probstdorf legt zum ersten Mal im Abschnitt die Ausbildungsprüfung Löscheinsatz in Silber ab.


Ausbildungsprüfung Löscheinsatz - 2012

 

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Freiwillige Feuerwehr Probstdorf

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